Als Local Host (Gastgeber) des 14. EURAPS Research Council Meetings in Wien durfte ich Kolleginnen und Kollegen aus Europa und der ganzen Welt in meiner Heimatstadt begrüßen – zu einem der bedeutendsten wissenschaftlichen Kongresse im Bereich der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie in Europa.
Was ist der EURAPS Research Council?
Der EURAPS Research Council (EURAPS RC) ist der wissenschaftliche Teil der European Association of Plastic Surgeons (EURAPS) – der führenden europäischen Fachgesellschaft für Plastische Chirurgie. Der Kongress beschäftigt sich hauptsächlich mit basiswissenschaftlichen Themen, die eine wichtige Grundlage unseres Fachgebietes bilden. Das jährliche Meeting des Research Council versammelt die forschungsaktivsten Plastischen Chirurgen und Wissenschaftler, um aktuelle Studienergebnisse, neue Erkenntnisse und zukunftsweisende Therapieansätze zu diskutieren.

Das Ziel ist dabei ganz klar: Die wissenschaftliche Qualität der Plastischen Chirurgie in Europa immer weiter zu verbessern – durch kollegialen Austausch, Kollaboration und den Mut, auch unbequeme Fragen zu stellen.
Wien als Bühne für internationale Wissenschaft
Wien war für dieses Meeting der ideale Ort. Die Stadt vereint auf einzigartige Weise das imperiale Erbe, eine lebendige Wissenschaftskultur und moderne Medizin – genau das, was einen Kongress dieser Größenordnung beflügelt.
Als Local Host lag es mir am Herzen, unseren Gästen nicht nur ein hervorragendes wissenschaftliches Programm zu bieten, sondern auch das Beste unserer Stadt zu zeigen: von den historischen Kaffeehäusern über die beeindruckende Architektur bis hin zur großartigen Lebensqualität, die Wien zu einem der beliebtesten Kongress-Standorte Europas macht.
Was diese Aufgabe für mich bedeutet
Die Einladung, als Local Host für das EURAPS Research Council aktiv zu werden, ist nicht selbstverständlich. Es war eine Aufgabe, die ich mit Dankbarkeit, Demut und großem Verantwortungsbewusstsein wahrgenommen habe. Immerhin gilt es, ein wissenschaftliches Programm auf internationalem Spitzenniveau zu organisieren. Nachdem ich bereits seit Jahren aktives Mitglied von EURAPS bin und auch als Chair des Hans Anderl Award Committee tätig sein darf, war es für mich eine große Ehre, diese verantwortungsvolle Rolle zu übernehmen.

Für mich persönlich verbindet diese Aufgabe zwei Dinge, die mir seit dem ersten Tag meiner plastisch-chirurgischen Laufbahn besonders wichtig sind: klinische Exzellenz und das ständige Hinterfragen und Verbessern unseres Fachgebietes durch Forschung und Lehre.
Was Patientinnen und Patienten davon haben
Was haben internationale Kongresse und wissenschaftliche Tätigkeit mit der klinischen Behandlung meiner Patientinnen und Patienten zu tun? Die Antwort ist: sehr viel.
Ein Plastischer Chirurg, der auf internationalem Niveau forscht, wissenschaftliche Artikel publiziert und netzwerkt, kennt die neuesten Techniken, bevor sie zum allgemeinen Standard werden. Er weiß, welche Implantate sicher sind, welche Operationsmethoden die besten Ergebnisse liefern und wo die Grenzen des medizinisch Sinnvollen liegen.
Jede Operation, die ich in meiner Ordination in Wien oder Wieselburg (Niederösterreich) durchführe, profitiert von diesem Wissenschaftsdenken. Ob Brustvergrößerung, Lidkorrektur oder Facelift – hinter jeder Behandlung steckt nicht nur chirurgisches Können, sondern auch ständige Fortbildung, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben.
Wissenschaftliche Exzellenz und klinische Innovation bedeuten Qualitätssicherung – für mich als Arzt, und für Sie als Patientin oder Patient.
Mein persönliches Fazit: Forschung und Praxis Hand in Hand
Das EURAPS Research Council Meeting in Wien hat mir wieder einmal gezeigt: Die Zukunft der Plastischen Chirurgie liegt in der Verbindung von klinischer Praxis und translationaler, innovativer Forschung. Neue Erkenntnisse aus dem Labor müssen unseren Patienten helfen und klinische Beobachtungen und Fragen aus dem Operationssaal müssen die Forschungsfragen von morgen formen.
Dieses Denken stand immer im Mittelpunkt meiner Forschungstätigkeit. So konnte ich Studienergebnisse zum Thema Wundheilung in internationalen Fachjournalen publizieren, die langfristig plastische Chirurgen im klinischen Alltag unterstützen sollen. Als besonderes Highlight meiner bisherigen Karriere durfte ich 2023 den prestigeträchtigen Hans Anderl Award in Empfang nehmen.

Ärztliche Tätigkeit, Forschung und Lehre sollten immer Hand in Hand gehen. Das ist eine Einstellung, die mich seit vielen Jahren begleitet. Wenn Sie Fragen zu meinen Behandlungsschwerpunkten haben oder ein persönliches Beratungsgespräch wünschen, freue ich mich auf Ihren Besuch.
Ihr Priv.-Doz. Dr. Stefan Hacker
Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Wien | Wieselburg, Niederösterreich
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